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	<title>Claudia Schmoelders &#187; Diary</title>
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		<title>Placebo &#8211; Reading Festival, UK</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2004 20:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sonntag, 29. August 2004 Foto-Job: Placebo @ Reading Festival, UK backstage &#38; onstage Einmal Frankreich und zurück Nach einem freien Tag bin ich auf dem Weg in das Herz von London’s West End und zum St. Martins Lane Hotel insbesondere, um die Amerikaner pünktlich um 12.00 Uhr mittags zu treffen. Sie hatten mir netterweise eine Mitfahrt nach Reading angeboten, wofür ich sehr dankbar war. Das St. Martins Lane Hotel ist ein Deluxe-Designer-Hotel, für das Philippe Starck nicht nur die goldenen, zahnförmigen Hocker in der Eingangshalle entworfen hat. Der Hotelbesitzer beschreibt es als jung, cool, fröhlich, hell und dass es wie die Essenz von London alles zusammen ist. Nachdem was ich gesehen habe kann ich nur zustimmen, es ist ein Grund, warum ich London liebe: sein Stil in modernem Design und die Kunst, die es allgemein zu bieten hat. London hat eine komplett einmalige Atmosphäre, mit der sich keine andere Stadt &#8230; <a href="http://claudia-schmoelders.de/?p=72">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
<em>Sonntag, 29. August 2004</em><br />
<em>Foto-Job: Placebo @ Reading Festival, UK</em><br />
<em>backstage &amp; onstage</em><br />
</strong></p>
<h2>Einmal Frankreich und zurück</h2>
<p>Nach einem freien Tag bin ich auf dem Weg in das Herz von London’s West End und zum St. Martins Lane Hotel insbesondere, um die Amerikaner pünktlich um 12.00 Uhr mittags zu treffen. Sie hatten mir netterweise eine Mitfahrt nach Reading angeboten, wofür ich sehr dankbar war. Das St. Martins Lane Hotel ist ein Deluxe-Designer-Hotel, für das Philippe Starck nicht nur die goldenen, zahnförmigen Hocker in der Eingangshalle entworfen hat.</p>
<p>Der Hotelbesitzer beschreibt es als jung, cool, fröhlich, hell und dass es wie die Essenz von London alles zusammen ist. Nachdem was ich gesehen habe kann ich nur zustimmen, es ist ein Grund, warum ich London liebe: sein Stil in modernem Design und die Kunst, die es allgemein zu bieten hat. London hat eine komplett einmalige Atmosphäre, mit der sich keine andere Stadt messen kann. Seit ich 1990 das erste Mal dort war, ist London meine Lieblingsstadt mit ihren Kunstgalerien, Museen und der Musikszene. Es ist immer ein inspirierender Trip hierher zu kommen. Und was dieses Hotel angeht, ich bin hier zum ersten Mal 2002 gewesen, als Dimitri Tikovoi, brillianter französischer Produzent und der Mann hinter Trash Palace, hier in der hoteleigenen stylischen Light Bar aufgelegt hatte. Brian Molko und Michael J. Sheehy (Dream City Film Club, Saint Silas Intercession) waren auch dort gewesen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass die versnobten Kellnerinnen mich und eine Freundin erst völlig ignorierten – bis sie mitbekamen, dass wir Brian kennen und ihr Verhalten wechselte sofort in extrem aufmerksam und anbiedernd, herumscharwenzelnd. Solche Leute tun mir einfach nur Leid.</p>
<p>Okay, zurück zu dem eigentlichen Tag. Heute hatten wir also einen Fahrer der, wie er uns erzählte, vorher u.a. schon Leute wie Jennifer Lopez und Craig David gefahren hat. Wir holen noch jemanden in Chelsea ab, bevor wir uns dann aus der Stadt machen. Es ist eine wirklich kurze Fahrt heute, kein Vergleich zu unserer Reise nach Leeds. Wir überschreiten die Reading Stadtgrenze um ca. 13.00 Uhr und Stef textet mir, <em>„Wir sind unterwegs“</em>. Ihr Auftritt ist heute um 19.10 Uhr, also noch eine Menge Zeit. Wieder kommen wir früher an als die Band und nachdem wir die Garderoben-Container inspiziert haben, schauen wir uns das Festivalgelände ein wenig an. Man muss betonen, dass das Reading-Publikum zu dem Zeitpunkt eine sehr feindselige Menge war &#8211; sie hörten nicht damit auf, Finnland’s arme The Rasmus, die verzweifelt versuchten ihr Ding auf der Bühne durchzuziehen, auszubuhen und sie mit Flaschen zu bewerfen ! Das Publikum ließ sie einfach nicht in Ruhe spielen. Es schmiss nicht nur eine Flasche nach der nächsten, sondern tatsächlich alles, was ihm in die Hände kam, wie Gras, Matsche, Essen, Abfall – alles war gut genug als Wurfgeschoss ! Von weitem betrachtet war es ein bizarres Spektakel, man sah nur Zeugs durch die Luft fliegen, aber für The Rasmus war es wahrscheinlich der schlimmste Moment in ihrer jungen Karriere. Nach 15 Minuten war das Konzert vorbei. Mir taten jene Fans Leid, die weit gereist waren, um sie zu sehen. Die Dropkick Murphys und The Streets dann kamen beim Publikum besser an. Obwohl es sich wieder zeigte, dass, meiner Meinung nach, das Live-Format nicht wirklich für The Streets funktioniert. All das Sprechen lässt sich nicht wirklich gut auf der großen Bühne umsetzen.</p>
<p><img src="http://claudia-schmoelders.de/wp-content/uploads/2004/08/Reading2_Diary.jpg" alt="Reading2_Diary" width="750" height="635" class="aligncenter size-full wp-image-312" /></p>
<p>Mittlerweile waren die Placebo-Jungs angekommen und richteten sich erstmal Backstage ein. Der Backstage-Bereich war viel kleiner als in Leeds, kein Platz für ihre eigene tragbare Disko, die sie überall mit hinschleppen oder für Tischtennis. Da Reading sehr nah an London ist, kamen eine Menge ihrer Freunde, um sie zu sehen und es gibt ein großes Hallo als Dave McLean, Placebo’s anderer Co-Manager, aufläuft. Er kommt direkt aus seinem Büro in Bangkok, von wo aus er den asiatischen Markt für Placebo knacken will. Levi ist auch anwesend und in einem Mulitmedia-Moment mache ich ein Foto von ihm während er die Band filmt. Der 4AD Placebo-Comic macht die Runde und Steve beginnt seine Übungen – jeder sucht etwas, womit er die Zeit und die Nervosität umbringen kann. Sie sagen, <em>„Reading ist London auf einer Wiese !“</em>. Ich gebe ihnen den Ratschlag so zu tun, als wenn sie in Frankreich wären und alles fantastisch wäre ! Schnell klopfen wir Sprüche wie, <em>„Willkommen zurück in Frankreich ! Ist das Wetter hier in Frankreich nicht einfach wunderbar ?“</em> und so weiter. Nur oft genug sagen und dann funktioniert es…Brian verschwindet mit seiner Freundin und ein paar Freunden, um sich eine Band anzusehen während Stef sich die Zeitung schnappt und wahrscheinlich über das Wetter in, ähm, Frankreich liest ?&#8230;Dann ist es auch schon wieder Zeit, sich passend für den Erfolg anzuziehen (= schwarz) und die Schminke aufzuschmeißen. Wieder beweisen blasse Gesichter mit eher ernsten Ausdrücken, dass der Nervenkitzel immer noch da ist. Ich habe ähnliche Fotos von Bono &amp; U2 im Rolling Stone Magazin neulich gesehen. Es passiert den besten. Xav hat seine Hände gefaltet, als wenn er beten würde, während Bill sich zwischen den Containern noch mal erleichtert. Und dann zelebrieren sie wieder die Gruppenumarmung. Ich folge ihnen zur Bühne und mit jedem Schritt, den wir näher kommen, wird die Menge lauter. In Reading ist die Hauptbühne nicht zu weit vom Backstage-Bereich entfernt – also heute kein piekfeines Golfauto, was uns einen Hügel hoch bringt. Oben hinter der Bühne, nur Sekunden bevor ihre Show losgeht, erscheinen die Jungs nicht so angespannt wie in Leeds. Trotzdem ist es eine Erleichterung, als sie endlich auf die Bühne marschieren und ein Biest von einer Show starten. Nur Stefan lauert immer noch hinter dem Bühnenbild und hat die Bühne noch nicht betreten. „Taste In Men“ hat schon lange angefangen, aber Stef zögert es noch hinaus – bis zu der Stelle, wo sein Bass jeden Moment einsetzen soll und er sprintet zu seinem Platz. Es geht doch nichts über einen großen Auftritt, was !</p>
<p>Während des Konzertes geht die Sonne langsam unter und sie badet die ganze Bühne in dieses besonders leuchtende, atmosphärische Licht – während Gummi-Entchen auf die Bühne fliegen ! Brian hatte einmal Gummi-Enten in einem Interview erwähnt und wird seitdem mit ihnen bombardiert. Ich entdeckte sogar ein Enten-Transparent in der Menge.</p>
<p>Einer von Placebo’s amerikanischen Freunden, der von der Bühnenseite zugeschaut hatte, hob schnell eine Ente auf, als die Jungs die Bühne verlassen hatten – um sie mit nach Hause in die USA zu nehmen für Stefan’s kleine Nichte. Reading bekam die selbe Greatest Hits Setliste wie Leeds und wieder war es ein hochprozentiger Energie-Cocktail.</p>
<p>Ich genoss wieder die Tatsache, dass ich den ganzen Tag und das ganze Konzert Zeit für meine Arbeit hatte und nicht strikt limitiert war auf nur die berüchtigten ersten drei Songs. Diese Limitierung ist wahrlich ein Ärgernis für jeden Fotografen, der ‘das Foto schlechthin’ machen möchte. Der Alltag eines Konzertfotografen sieht so aus, dass man mit mindestens einem Dutzend anderer Fotografen nur drei Songs (manchmal nur zwei, im schlimmsten Fall nur einen) am Anfang der Show zum Fotografieren bekommt, während man im Graben zwischen der Bühne und dem Publikum eingepfercht ist. Von vielen wird das als unnötiges Kontrollieren angesehen, besonders bei großen Stadion-Shows, wo der Graben in dem man vor der Bühne fotografiert, die ‚Sicherheitsrinne’ zwischen den ersten Reihen und der Rand der Bühne ist. Die Bühne ist oft 3 Meter hoch oder höher, so dass man kaum irgendjemandem die Sicht versperrt und so ist anscheinend die einzige Entschuldigung hierfür das Ego und die Eitelkeit seitens des Künstlers ? Ich meine, was sonst ? Heutzutage möchte jeder so perfekt wie möglich aussehen auf den Fotos. Dies scheint offensichtlich verschwitzte Gesichter, verschmiertes Make-Up und ein Chaos von tropfnassem Haar auszuschließen. Aber Schweiß und Wahnsinn und verzerrte Gesichter sind sichtbarer Beweis eines großartigen Rock-Gigs und von schwirrender Live-Energie ! Künstler sollten wahrhaftig bleiben und auf Authentizität setzen. Es ist auch deshalb schade, weil die besten Szenen erst auf der Bühne passieren, wenn die Künstler sich aufgewärmt haben, nachdem sie alle Schüchternheit abgelegt haben, d.h. zum Mittel/Ende der Show hin – wenn die Fotografen schon lange weg sind. Als Beck beim Bizarre Festival 2000 spielte, wurden völlig verwirrte Fotografen aus dem Graben gedrängt, sobald der erste Song vorbei war. Und manchmal wird man sogar gezwungen, wenn es ein Hallengig ist, das Gebäude zu verlassen nachdem man mit seinem Job fertig ist und man darf nur ohne seine Kamera wieder rein (dies ist mir einmal mit Nine Inch Nails und zweimal mit Placebo passiert). Lächerlich.</p>
<p>All das macht es schwerer, hervorstechende Aufnahmen, die sich von der Masse abheben, zu bekommen. Wo sind die wilden Chaos-Fotos, die wir z.B. aus den Siebzigern kennen ? Wie von Mick Rock und solchen Leuten. Es ist alles zu kontrolliert heutzutage.</p>
<p><img src="http://claudia-schmoelders.de/wp-content/uploads/2004/08/Reading1_Diary.jpg" alt="Reading1_Diary" width="724" height="648" class="aligncenter size-full wp-image-311" /></p>
<p>Backstage nach der Show hören Placebo von ihren Managern, dass es ihr bisher bester Reading-Auftritt gewesen ist und sie sind glücklich. Wir sind alle in vergnügter Stimmung und ich mache ein paar Schnappschüsse mit einer kleinen Kamera nur für mich. Während wir viel Spaß haben, begibt sich der Gangster-Pimp-Rapper 50 Cent auf die Bühne. Ich persönlich würde nicht mal 50 Cent bezahlen, um ihn zu sehen ! Ich schätze, das Publikum sah das ähnlich. Jemand hatte ihre Wiederholungstaste gedrückt und sie gaben ihrer „Ausbuhen und Flaschen schmeißen“-Software einen gloriosen zweiten Durchlauf. Nach kurzer Zeit hörten wir einen lauten Knall, der von der Hauptbühne kam. Den ganzen Tag über hatte Stef eine urkomische 50 Cent-Parodie abgeliefert, indem er andauernd meinte, <em>„Ich bin 9 mal angeschossen worden ! Ich bin 9 mal angeschossen worden !“</em>. Also, war 50 nun ein zehntes Mal angeschossen worden ? Nein, das Publikum hatte ihn nur erfolgreich mit ihrem Flaschenhagel von der Bühne vertrieben und vor Wut hatte der das Mikrofon auf den Boden geknallt. Somit standen Green Day nun mit mehr als 2 fetten Stunden für ihre Show da ! Fairer Handel.</p>
<p>Die Amerikaner drängen darauf zu verschwinden, bevor Green Day fertig sind, um zu vermeiden, in den Menschenmassen stecken zu bleiben. Also wurde es Zeit, allen auf Wiedersehen zu sagen – was natürlich einige Zeit dauert. Unser Fahrer wartete bereits auf uns und ich bin glücklich und dankbar, dass sie mich wieder mitnehmen. Der Fahrer hatte sogar alte Zeitungen auf den Boden im Auto ausgelegt, nur für den Fall, dass wir tatsächlich die Nerven besitzen würden, mit vermatschten Schuhen einzusteigen. Wie unglaublich aufmerksam – und wie Rock’n’Roll-unstandesgemäß ! Aber keine Angst, kein matschiger Matsch in Sicht. Und so fuhren wir zurück nach London. Um 23.30 Uhr bin ich zurück im Holiday Inn, wo ich auf mein großes Bett falle, immer noch high von den Erfahrungen des Tages…und ich konnte es kaum noch abwarten, die Filme entwickeln zu lassen.</p>
<p>Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Fotos und die tatsächlichen Abzüge der fly-on-the-wall-Fotografie geworden sind. Was ich auch sehr begrüßte war die Tatsache, dass ich während des Shootings niemanden belästigen musste, sondern dass ich viel organischer arbeiten konnte, indem ich das fotografierte, was gerade passierte, in einem dokumentarischen Stil. Deswegen sind meine Fotos sehr authentisch und zeigen, wie natürlich und lustig Placebo eigentlich sind. Attribute, die ich den meisten gestellten, steifen Studio-Aufnahmen definitiv vorziehe.</p>
<p>Übrigens, am nächsten Tag habe ich mir noch zwei großartige Ausstellungen (beide in der Hayward Gallery, South Bank Centre) angesehen. Die eine war Jacques Henri Lartigue, ein französischer Fotograf, der von 1894 bis 1986 lebte. Im Mittelpunkt der Ausstellung waren 100 große Alben, an denen er sein Leben lang gearbeitet hatte – ein einmaliges und hervorstechendes Dokument seiner Zeit, als Leihgabe zum allerersten Mal außerhalb Frankreichs. Die zweite war „About Face – Fotografie und der Tod des Portraits“. Eine ganz herrliche Ausstellung, die die zentrale Frage stellte, <em>„Können wir das Portrait noch für bare Münze nehmen im Zeitalter der digitalen Technik und der Medienvorherrschaft, der Wunderdrogen, der Schönheitsoperationen und der Genmanipulation ?“</em>. Es gab noch mehr Ausstellungen, die mich interessierten – in London hat man die Qual der Wahl – aber ich musste leider schon wieder zurück nach Deutschland fliegen. Dann bis zum nächsten Mal…</p>
<p><strong><em>Claudia Schmölders</em></strong></p>
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		<title>Placebo &#8211; Leeds Festival, UK</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2004 15:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag, 27. August 2004 Foto-Job: Placebo @ Leeds Festival, UK backstage &#38; onstage Like a fly on the wall Im August 2004 wurde ich von PLACEBO beauftragt, so genannte ‚fly on the wall’ Fotos von ihnen zu machen bei zwei der größten englischen Festivals, Leeds und Reading, sowohl backstage als auch auf der Bühne. Placebo habe ich das allererste Mal live gesehen und persönlich getroffen im Jahr 1996 (ich sah sie damals live in der Schweiz als Vorband von David Bowie im Februar 96 und machte dann mein erstes Interview mit Brian ein paar Monate später) und über die Jahre habe ich viele Fotos von ihnen gemacht. Wie Stefan Olsdal, Placebo’s Bassist, es mal beschrieb, „Placebo und Claudia, das reicht lange zurück. Auf unserer allerersten Deutschland-Tour war sie, glaube ich, fast jede Nacht in der ersten Reihe. Von da an war sie bei mehr als 50 Konzerten in wahrscheinlich halb &#8230; <a href="http://claudia-schmoelders.de/?p=95">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
<em>Freitag, 27. August 2004</em><br />
<em>Foto-Job: Placebo @ Leeds Festival, UK</em><br />
<em>backstage &amp; onstage</em><br />
</strong></p>
<h2>Like a fly on the wall</h2>
<p>Im August 2004 wurde ich von PLACEBO beauftragt, so genannte ‚fly on the wall’ Fotos von ihnen zu machen bei zwei der größten englischen Festivals, Leeds und Reading, sowohl backstage als auch auf der Bühne. Placebo habe ich das allererste Mal live gesehen und persönlich getroffen im Jahr 1996 (ich sah sie damals live in der Schweiz als Vorband von David Bowie im Februar 96 und machte dann mein erstes Interview mit Brian ein paar Monate später) und über die Jahre habe ich viele Fotos von ihnen gemacht. Wie Stefan Olsdal, Placebo’s Bassist, es mal beschrieb, „Placebo und Claudia, das reicht lange zurück. Auf unserer allerersten Deutschland-Tour war sie, glaube ich, fast jede Nacht in der ersten Reihe. Von da an war sie bei mehr als 50 Konzerten in wahrscheinlich halb so vielen Ländern und sie hat eine beeindruckende Foto-Sammlung quer durch unsere aufeinanderfolgenden Geschmäcker (manche besser als andere) was Kleidung und Gestalt angeht. Zu der Zeit machte sie ein Manic Street Preachers-Fanzine namens Carpe Diem, in dem man schon ihr Talent für Fotografie und auch für ihren intelligenten, gründlichen journalistischen Stil sehen konnte. Ich glaube, wir kamen für ein Interview zusammen und es wurde die erste von vielen Begegnungen. Eine Deutschland-Tour wäre ohne sie nicht mehr dasselbe.“ Ich glaube, mein Zählerstand ist bei 76 Placebo-Konzerten auf der ganzen Welt stehen geblieben ! Nach dem Fanzine kam dann die Carpe Diem Placebo-Webseite, die sehr beliebt war bei den Fans und von Placebo unterstützt wurde. Leider musste ich sie jedoch aus Zeitgründen drangeben, da es meine komplette Freizeit in Anspruch genommen hat, die Seite permanent mit News und exklusiven Goodies zu aktualisieren – so etwas kann man nur für eine gewisse Zeit derart intensiv machen, wenn man sonst noch ein Leben haben will. Und ich mache Sachen nicht halbherzig.</p>
<p><img src="http://claudia-schmoelders.de/wp-content/uploads/2004/08/Leeds1_Diary.jpg" alt="Leeds1_Diary" width="750" height="940" class="aligncenter size-full wp-image-318" /></p>
<p>Die meisten meiner Placebo-Aufnahmen sind Live-Fotos, da ich mich immer dabei etwas unwohl gefühlt habe, sie mit meiner Kamera backstage vor oder nach Konzerten zu ‚belästigen’, wenn sie entweder angespannt sind oder sich einfach nur entspannen und Party machen wollen – und ich finde, dass sollte man immer respektieren. Diesen offiziellen Job nun zu haben, war also wirklich großartig. Ich flog nach London und am Freitag, 27. August, ging ich zu Mr. Olsdal, wo wir uns alle trafen, denn die Band war so nett gewesen und hatte mir eine Mitfahrt zum Festival angeboten. Placebo’s Co-Managerin Alex war da sowie einige Freunde von Placebo aus Florida. Stefan war emsig damit beschäftigt, seinen Rucksack fertig zu packen und einige CDs für die lange Fahrt auszusuchen. Unsere Autos nach Leeds sollten von dort aus starten und so kurz nach 11 Uhr, verteilt auf zwei Wagen, ging unsere Reise dann los. Das Band-Auto mit Stef an Bord hat dann natürlich noch Sänger und Drummer – Brian Molko und Steve Hewitt – eingesammelt, bevor es Richtung Norden ging. Und natürlich auch nicht zu vergessen Bill und Xav, die Placebo’s geheime Waffen auf der Bühne sind. Es wurde wirklich eine sehr lange Fahrt, denn es war gerade ein Feiertags-Wochenende in England und alle Autobahnen waren verstopft. Wir hatten jedoch einen sehr guten Fahrer der sich auskannte und er schaffte es, unsere Reise auf (doch immerhin noch) 5 Stunden zu drücken. Alex nutzte die Zeit, um ihre Arbeit per Handy fortzuführen, welches nicht aufhören wollte zu klingeln. Dazu gehörte natürlich auch, in Kontakt mit der Band zu bleiben, die weit hinter uns war und somit auch weit hinter dem Zeitplan, denn sie waren tatsächlich in einem Stau stecken geblieben ! Sie waren fällig auf der Bühne um 18:45 Uhr und wir hofften alle, dass sie rechtzeitig ankommen würden. Die Stunden vergingen schnell während wir an Schildern wie Sherwood Forest, Windsor Castle und anderen bekannten Namen vorbei rasten. Alex hatte noch etwas ganz besonderes für uns – den neuen Song „20 Years“, welcher in ein paar Monaten rauskommen würde. Es hatte einen besonderen Effekt, solch einen langsamen Song in einem so schnell fahrenden Auto zu hören, während draußen die Landschaft vorbei flog.</p>
<p>Auf dem Festivalgelände Bramham Park angekommen, gingen wir sofort in den Backstage-Bereich zu den für die Band vorgesehenen Containern, wo Lisa, Placebo’s ‚Gewandmeisterin’ (um mal Vokabular aus dem Film ‚Velvet Goldmine’ zu benutzen !) bereits die ‚Couture’ vorbereitete. Lange vorbei sind die Tage, wo Brian billige Klamotten auf dem Kensington Market kaufen musste. Nun war ich umgeben von Kleiderbügeln mit Gucci-, Agnès B-, Vivienne Westwood- und Yamamoto-Teilen, um nur einige zu nennen. Lisa ist auch das Make-Up- und Ausstattungs-Mädel, welches die kargen Garderobenräume der Band mit Lichterketten, Kerzen und dunklem Samtstoff aufmotzt, um alles einladender und gemütlicher zu machen. Kurzum, sie ist verantwortlich für alles Schöne, welches das Touren mit einer Crew, die zu 99 % testosteronangetrieben ist, menschlicher macht ! Sie teilt sich den weiblichen Touch nur mit Brian’s Gitarrentechnikerin und gibt zu, dass es so seine Momente hat, nur mit Männern zu touren…</p>
<p>Die Zeit vergeht und es ist immer noch kein Placebo-Mitglied in Sicht ! Leute werden nervös. Mehr Anrufe und SMSen mit Brian. Alex verschwindet im Produktionsbüro, wo die Bühnenzeiten überarbeitet werden, was der Band nun eine halbe Stunde zusätzlich Zeit gibt, bevor sie vor das Publikum treten müssen. Ich hole meine Kamera schon mal raus und lege einen Film ein, um für ihre Ankunft vorbereitet zu sein, während die Freunde aus Florida und Alex sich meine Placebo-Aufnahmen vom Schweizer Gurtenfestival einen Monat vorher ansehen. Wieder belegen The Streets die angrenzenden Container, wie in der Schweiz. Ich erinnere mich, Steve nannte Mike Skinner den „neuen Shakespeare“. Skinner &amp; Co. schlendern mit einer halben Stunde Verspätung auf die Bühne. Skinner sagt, sie haben das Haus um 11.00 Uhr verlassen und „Könnt Ihr das glauben ?!“. Ja verdammt, das können wir !</p>
<p><img src="http://claudia-schmoelders.de/wp-content/uploads/2004/08/Leeds2_Diary.jpg" alt="Leeds2_Diary" width="750" height="908" class="aligncenter size-full wp-image-317" /></p>
<p>Placebo sind immer nervös, wenn sie in England auftreten, was damit zu tun hat, dass die britische Presse mehr unobjektiv als konstruktiv kritisch ist und dass es deren dreckige Angewohnheit ist, sehr persönlich zu werden. Es ist auch eine Tatsache, dass heute Frankreich Placebo’s größter Markt ist, gefolgt von Deutschland und nicht England. Also versuchen sie immer, ihr bestmögliches zu geben, steigern sich da ein wenig hinein vor einem Konzert und machen sich einfach zu viele Gedanken, meiner bescheidenen Meinung nach – was sie aber Gott sei Dank menschlich macht. Ich kann mir nur versuchen vorzustellen, was für dramatische Szenen sich im Auto nach Leeds abgespielt haben (oder auch nicht), aber als die Jungs endlich weit hinter dem Zeitplan ankommen, haben sie nicht viel Zeit, sich um Großbritannien als solches Sorgen zu machen. Brian kommt fluchenderweise an, variiert mit Erleichterungs-Seufzern, dass sie es endlich hierher geschafft haben. Sie schmeißen ihr Zeug in die nächstbeste Ecke und mein Job beginnt, während die Jungs anfangen zu entscheiden, welches Outfit sie auf der Bühne tragen werden. Viele Entscheidung, die getroffen werden müssen ! Zudem muss auch das perfekte Make-Up aufgetragen werden und das verdammte Haar muss auch richtig sitzen. Stef gönnt sich eine frische Kopf-Rasur während Brian ein Anti-Bush T-Shirt anzieht, sich im Spiegel betrachtet und es dann wieder verwirft. Das gleiche mit dem nächsten Outfit, dass er auswählt. Bill hingegen, der ein großer Rainer Werner Fassbinder- und Werner Herzog-Fan ist, schien es jedoch etwas peinlich zu sein, sich vor mir und meiner Kamera umzuziehen, was mich amüsierte. Während es einfach ist Fotos von den Jungs zu machen, ist es Brian, der nicht für eine Sekunde stillsitzen kann und der permanent zwischen den beiden Containern (einen für Styling, einen für Freizeit und Vergnügen) pendelt. Er versichert mir, „Ich bin immer so !“ und verschwindet erneut. Ich bin froh, dass ich den idealen Film für diese Aufgabe gewählt habe – mein Favorit, es ist ein sehr schneller s/w-Film, der mit den schwierigsten Lichtverhältnissen und schlecht beleuchteten Live-Konzerten klar kommt und er ist erstaunlich für Point-and-Shoot für Personen – deswegen kommt er auch klar mit einem Hochgeschwindigkeits-Molko Kid, der alle paar Minuten vom Container in das grelle Tageslicht saust. Dies ist auch ein Film mit sehr hohen Kontrasten und das ist genau das, was ich an s/w-Filmen liebe. Seine Körnung ist großartig für die Schnelligkeit und sie bereichert das Gefühl und die Stimmung der Bilder, ohne dabei im Weg zu stehen. Ich gebe den Fotos dann gerne einen Sepia-Farbton, denn kontrastreiches s/w kann manchmal sehr kalt wirken und Sepia gibt Wärme. Brian nannte meine neusten Fotos ‚sehr Corbijn-like’, was natürlich ein großes Kompliment ist, aber es ist nicht beabsichtigt, ihn zu kopieren – das wäre auch vermessen, denn Anton ist der Meister. Nein, hohe Kontraste sind einfach das, was ich am meisten mag. Ich habe übrigens Anton Corbijn schon mal getroffen backstage beim Terremoto-Festival 2000, wo er einen Termin mit Beck hatte und habe da meine Chance genutzt ihm zu sagen, wie sehr ich seine Arbeit bewundere. Er war wirklich sehr nett gewesen und überhaupt nicht abgehoben, sondern sehr ruhig und überhaupt nicht hektisch. Er fragte mich woher ich komme, eine Kleinstadt in Deutschland, worauf er antwortete, „Ah, das liegt in Österreich, nicht wahr ?“. Diese Holländer ! Er berichtete mir auch von seiner bevorstehenden Ausstellung und es war wirklich toll gewesen, mit ihm zu sprechen.</p>
<p>Sobald Steve Hewitt ankommt ist das erste was er macht, das Aufwärmen seiner Muskeln und Sehnen in den Armen und Händen, wozu er für eine lange Zeit auf einem sog. ‚Practise Pad’, welches auf einem Beckenständer angebracht ist, herumschlägt und er möchte dabei nicht unterbrochen werden. Er benutzt sogar Mentholatum Deep Heat Spray, ein Schmerzkiller, der effektvoll Wärme erzeugt, um die Zirkulation anzuregen und Verspannungen zu lösen und für eine schnelle Linderung von Muskelschmerzen sorgt. Oft bandagiert Steve auch sogar seine Knie vor den Konzerten, um auf seinen sehr körperlichen Job vorbereitet zu sein &#8211; denn immerhin ist er ja das TIER ! Stef bietet ihm eine kleine Ablenkung in Form eines hochprozentigen Drinks an um in Stimmung zu kommen, den er gerne annimmt. Brian bittet darum, mit Lisa alleine gelassen zu werden als es Zeit für das Make-Up ist und ich respektiere das. Er sagt, es wäre immer ein sehr besonderer Moment für ihn, fast wie Meditation und da muss er alleine sein. Nun, er würde diesbezüglich sehr viel entspannter sein zwei Tage später in Reading…Also gehe ich und schaue mir stattdessen die schwule Tischtennis-Meisterschaft an – bedeutet, Stef und Xav machten eine Show mit nur einem Ball. Ich kriege klasse Bilder.</p>
<p>Die Sonne scheint und wir haben viel Glück mit dem Wetter – Gott sei Dank ist dies heute kein Festival von der matschigen Sorte und ich habe viel Spaß, bei dem was ich tue. Im Gegensatz zu Brian der sagt, dass er sich hier wirklich nicht wohl fühlt. Ach, die Anspannung…Schon bald nimmt er sein Bier und haut ab – ich mache ein Foto von ihm wie er in der Ferne verschwindet, während oben auf dem Hügel die große Bühne bedrohlich lauert – mir gefiel die nervöse Stimmung, fast Isolation, von diesem Moment.</p>
<p>Als der Auftritt immer näher rückt fängt Stef mit seinen Streck- und Dehn-Übungen an, um seine Muskeln und Sehnen aufzuwärmen. Auch die InEar-Monitore werden ins Ohr gesetzt. Glücklicherweise ist Brian mittlerweile zurückgekehrt und er beschließt, in der Ecke von zwei angrenzenden Containern zu pinkeln. Alle schreien mir zu, dass ich von diesem Moment ein Foto machen soll und ich bin schnell überzeugt, gerade rechtzeitig, als Brian seinen Kopf nach rechts dreht, um von hinten noch fotogener auszusehen. Und dann ist es Zeit für das Bandritual, welches sie vor jeder Show zelebrieren: Gruppenumarmung ! Brian, Stef, Steve, Bill und Xav bilden einen Kreis, schreien so laut sie können, um sich selber komplett aufzuputschen, während sie sich so doll drücken, dass ich Brian gar nicht mehr sehen kann ! Obwohl das 5. Paar Beine definitiv jemandem gehören muss, haha…Etwas, das wie ein elektrisches Golfauto aussieht, bringt uns den Hügel hoch zur mächtigen Hauptbühne – dies sind wirklich beeindruckende Dimensionen. Minuten vor dem Konzert sehe ich hinter der Bühne blasse Gesichter und Nervosität auf dem Höhepunkt. Brian zieht schwer an seiner Zigarette und die Jungs wechseln ein paar Worte mit dem Bühnenmanager. Man sollte glauben, dass sie völlig entspannt sind nach all den hunderten von Konzerten, die sie nun schon gespielt haben, aber nein, dies ist Großbritannien und sie sind immer noch aufgeregt wie Hölle. Während es ein leichtes für sie ist, europäische Festivals zu headlinen, stehen sie seltsamerweise immer noch an 3. Stelle in Leeds und Reading. Nach einigen angespannten Minuten, die Jahre zu dauern schienen, treten sie endlich vor das johlende Publikum und liefern eine brutale Version von „Taste In Men“. Ihre Greatest Hits Setliste, in Erwartung auf das Erscheinen des Albums im folgenden Monat, lässt einem kaum Zeit Luft zu holen und Leeds wird ernsthaft von den ’bo gerockt.</p>
<p>Ich muss Luft holen bei der grandiosen Perspektive, die ich von der Bühnenseite aus habe, während ich Fotos mache und der Ozean an Köpfen vor uns ist sowieso einfach beeindruckend. Ich hatte schon vorher Fotos auf der Bühne gemacht, aber bei kleineren Festivals. Ich schleiche mich hinter das Bühnenbild und wechsele die Seiten mehrmals – es ist eine ganz schöne Strecke von einer Seite der Hauptbühne zur anderen ! Natürlich achte ich darauf, dass ich auf Brian’s Seite bin, wenn es Zeit für „English Summer Rain“ ist, denn dann dreht sich Brian immer um und bearbeitet seinen Sampler, was eine nette Abwechslung zu ‚Brian hinter seiner Gitarre’-Fotos ergibt. Sie beenden ihre Show mit einem mächtigen „Nancy Boy“, ein Song, den sie schon 4 Jahre nicht mehr in Großbritannien gespielt haben. Mit Hymnen wie „Pure Morning“ war es wirklich eine publikumsgefällige und -befriedigende Show gewesen.</p>
<p>50 Cent ist als nächster auf der Bühne, aber das ist mir völlig wurscht. Es ist Zeit für ein paar Drinks, denn mit dem Foto-Job bin ich für heute fertig. Zeit, unter die Leute zu kommen. Steve trifft außerdem seine Mutter, die gekommen war ihn zu sehen. Meine Fahrt zurück nach London mit Alex und den Freunden aus Florida dauert diesmal nur 3 Stunden und ich bin zurück im Hotel um 1 Uhr morgens, wo ich sofort einschlafe&#8230;</p>
<p><strong><em>Claudia Schmölders</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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